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Norwegentour 2004
   
Start: 4.7.2004

Anreiseweg: Deutschland A1, Fähre Puttgarden - Rødby, Dänemark, Øresundbrücke, Malmø und weiter bis zum Campingplatz in Ljungskile nahe der E6. Ein angenehmer, relativ kleiner und terassenförmig angelegter Campingplatz mit Blick auf den angrenzenden See.

 

6.7.2004

Weiter geht's Richtung Norden. So gegen halb 3 Nachmittags fallen wir endgültig in Norwegen ein - via E6, Svinesundbroen. Nach einer kurzen Rast führt unsere Route weiter an Oslo vorbei nach Lillehammer. Hier finden wir einen sehr gepflegten Campingplatz direkt am Mjøsa-See. Von hier aus starten wir einige Touren nach Lillehammer. Hierzu zählten u. a. ein ausführlicher Stadtrundgang mit Stadtbummel und der Besuch des Olympiageländes.
 

9.7.2004

Wieder sind wir auf Achse. Der Weg führt uns nun nach Røros. Die Anfahrt (E6, RV 27, RV 219, E3) führt uns durch einsame, aber faszinierende Natur. Von nun an sind die schneebedeckten Berge für die nächsten 10 Tage unsere ständigen Begleiter.
 

Røros ist eine kleine Stadt, die wegen ihrer Holzhäuser in das Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Sehr sehenswert sind nicht nur die Häuser, sondern auch das Kupferbergwerkmuseum.

 

11.7.2004

Die nächste Etappe steht an: am Dovrefjell und Geirangerfjord vorbei zum Jostedalsbreen. Zwischendurch haben wir noch kurz die Stabkirche bei Lom besichtigt.

 

 
Die Anfahrt zum Geirangerfjord war zwar etwas abenteuerlich, aber die Aussicht oben in den Bergen und der Blick 'runter in das Fjord waren super. Selbstverständlich wurde das obligatorische Foto vom Trollstiegen gemacht.  

12.7.2004

Bei sehr angenehmen Morgentemperaturen kommen wir diesmal recht früh los und erreichen kurz vor Mittag den Jostedalsbreen Nasjonalparksenter. Hier findet der Besucher zahlreiche Informationen, inkl. eines kleinen Kurzfilmes, über die Historie des Jostedalsbreen. Hier angeschlossen befindet sich ebenfalls ein Botanischer Garten.

Schließlich erreichen wir am frühen Nachmittag unseren nächsten Campingplatz. Unser Qualitätsurteil: Absolute Spitzenklasse, nicht zu übertreffen - wir sind begeistert. Zusätzlich zur Platzqualität überzeugt uns die Platzlage und die damit verbundene Aussicht auf den Melkevollbreen. Auch starten wir von hier aus unseren Abstecher zu Briksdalsbreen.

 

15.7.2004

Tief beeindruckt von dieser faszinierenden Natur begeben wir uns heute auf die nächste Etappe unserer Rundreise. Von nun an geht es fast nur noch in südlicher Richtung. Auch werden die Ausblicke auf die schneebedeckten Berge seltener. Unterwegs besichtigen wir noch die Stabskirche bei Borgund, die als bestbewahrtes Bauwerk seiner Art in Norwegen gilt.

19.7.2004

Wir sind inzwischen einiges weitergefahren. Jedoch steht heute der Besuch der wohl bekanntesten Stabskirche Norwegens auf unserem Programm: Heddal. Sie ist die größte Stabskirche und diente zahlreichen anderen als Vorbild. Man muß sie mal gesehen haben. Weiter geht's anschließend in die Telemark. Hier besuchen wir noch Freunde, die uns noch einige paradiesische Ecken zeigen.

21.7.2004 - 23.7.2004

Da nun auch unser Urlaub sich langsam dem Ende entgegen neigt, genießen wir die letzten Tage. Ein kleiner Abstecher nach Kargerøs bildet sozusagen den "offiziellen" Abschluß unserer Rundreise. Auch auf dem Rückweg umfahren wir Oslo, aber diesmal südlich durchs Oslofjord mittels der Fähre Horten - Moss. Von hier an geht es wieder auf die E6 .

Da wir ab Göteborg nur Regen haben, der selbst in Dänemark nicht aufhörte, haben wir uns den einen Tag dort gespart und sind somit einen Tag eher wieder zu Hause.

 


Fazit:

1.) Die Tour

Obwohl wir viele km gefahren sind, war dies ein wunderschöner und sehr erholsamer Urlaub. Die Rundreise war mit dem Wohnwagen sehr gut möglich. Die Straßen sind alle gut befahrbar. Insgesamt kamen 4350 km zusammen. Der Gesamtverbrauch lag bei 402 l Diesel, was einem durchschnittlichen Verbrauch von ca 9,2 l / 100 km entspricht. Da der Dieselpreis in Norwegen und Schweden dem deutschen Niveau entsprach und wir ansonsten alles mitgenommen hatten, war dies somit ein recht günstiger Trip.

2.) Das Gespann

Der Wohnwagen war mit seinen 690 kg Leergewicht ein absolutes Leichtgewicht und somit für den 115 PS starken PKW zu jederzeit kein Problem. Von der Ausstattung war der Wohnwagen für zwei Erwachsene ausgelegt, was unsere Vorstellungen und Anforderungen bestens entsprach.

 
   

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